Häufig gestellte Fragen zu nicht-invasiven Vaterschaftstests

Was bedeutet der Begriff „nicht-invasiv“?

Für die meisten Frauen sind Fruchtwasseruntersuchung oder Chorionzottenbiopsie bekannte Begriffe. Diese Prozeduren werden angewandt, um die Gesundheit des Ungeborenen zu überprüfen. Sie werden als „invasive Tests“ bezeichnet, da vom Arzt mithilfe bestimmter Instrumente Proben aus dem Mutterleib genommen werden müssen. „Nicht-invasiv“ bezeichnet das genaue Gegenteil, es wird keine Eingriff in den Mutterleib mittels chirurgischer Instrumente benötigt.

Was beinhaltet ein pränatales Testkit?

Ein typisches pränatales Testkit beinhaltet die erforderlichen Blutkanülen, Mundabstrichstäbchen (in Fällen in denen das Labor Mundabstriche verwendet, um die Proben des vermutlichen Vaters zu extrahieren), Anweisungen und eine Einverständniserklärung). Zusätzlich beinhaltet Ihr der Test einen bereits bezahlten Kurierservice, um die Proben an das Labor zu versenden.

Wer entnimmt die Blutprobe?

Die Blutproben müssen von einem Arzt, einer Krankenschwester oder einem Phlebologen genommen werden. Es ist wichtig, die Proben schnellstmöglich zu verschicken. Die Chancen einer erfolgreichen Extraktion der DNA können sich verringern, wenn die Proben nicht mehr frisch sind.

Warum sollte ich einen pränatalen Test wählen?

Jegliche invasive Tests bringen Risiken mit sich, im schlimmsten Fall kann es zu einer Fehlgeburt kommen.  Bei einem nicht-invasiven Test können sie beruhigt sein, da dieser Test für Mutter und Ungeborenes zu 100% sicher ist.

Wie wird das Ergebnis aussehen?

Das Resultat wird entweder bestätigen, dass der getestete vermutliche Vater der biologische Vater ist, oder aber ihn als biologischen Vater ausschließen.

Sind die Ergebnisse genau?

Die Resultate sind äußerst genau und zuverlässig. Sollte der getestete Vater der biologische Vater des Ungeborenen sein, wird das Ergebnis dies mit einer Vaterschaftswahrscheinlichkeit von 99.9% bestätigen.

Sollte der getestete Vater nicht der biologische Vater sein, wird das Resultat eine Vaterschaftswahrscheinlichkeit von 0% anzeigen.

Wie lange dauert es bis zum Ergebnis?

Verschiedene Labore haben verschiedene Bearbeitungszeiten. Im Normalfall sind Ergebnisse nach 7-10 Werktage erhältlich.

Welche Arten von DNA-Proben werden benötigt?

Der Test erfordert eine Blutprobe der werdenden Mutter und Mundabstriche vom vermutlichen Vater. Einige Labore benötigen Blutproben von beiden Testpersonen.

Erfahre ich durch diesen Test das Geschlecht des Ungeborenen?

Ein nicht-invasiver Vaterschaftstest wird nicht das Geschlecht des Babys feststellen. Pränatale Geschlechtsbestimmung ist ein vollständig unabhängiger Test und erfordert andere Testmethoden.

Wann kann der Test durchgeführt werden?

Der nicht-invasive pränatale Vaterschaftstest kann ab der 11. Schwangerschaftswoche, gerechnet vom ersten Tag der letzten Menstruation, durchgeführt werden. Sollte der Test zu früh gemacht werden, kann dies zu einem uneindeutigen Resultat führen.

Was passiert, wenn ich den Test zu früh durchführe?

Der Test basiert auf der Analyse fötaler DNA im Blut der Mutter. Der Anteil fötaler DNA steigt mit voranschreitender Schwangerschaft, ab der 11. Woche der Schwangerschaft ist dann genügend fötale DNA vorhanden um eine Analyse durchzuführen. Wir der Test zu früh vorgenommen, besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Anteil fötaler DNA nicht hoch genug ist, um eine erfolgreiche Extraktion zu gewährleisten.

Wie viele Wochen sind seit meiner letzten Menstruation vergangen?

Um zu erfahren, in der wievielten Woche Ihrer Schwangerschaft Sie sich befinden, können Sie online einen Schwangerschaftsrechner verwenden, wir empfehlen jedoch, Ihre Hebamme oder Ihren Arzt zu konsultieren.

Wieviel kostet der Test?

Der Preis kann variieren, liegt aber durchschnittlich bei etwa XXXXXXXXX.

Was passiert, wenn die werdende Mutter und der vermutliche Vater weit voneinander entfernt leben?

Die meisten Anbieter werden Ihnen in dieser Situation assistieren können, indem zwei separate Testkits verschickt werden. Hier können zusätzliche Gebühren für den Versandt eines zweiten Kits anfallen.